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Neue Version 3.3 von COMSOL Multiphysics mit erweiterten Funktionen

Geschwindigkeitsfeld in einem Mischer. Zu sehen ist der Betrag der Geschwindigkeit auf den Propellerflügeln und in einer Schnittebene. Das 3D-Geschwindigkeitsfeld wird durch einen Stromlinien-Plot beschrieben.
Strukturelle Verformungen am Flügel eines Formel-1-Wagens. Die Abbildungen zeigen die zugrunde liegende Geometrie sowie die Lösung und das Gitter. Mit der neuen interaktiven Gittererzeugung können separate Gitter für einzelne Bereiche des Flügels erstellt werden.
Konzentrationsprofil der Strömungskanäle einer Brennstoffzelle. Die grafische Oberfläche von COMSOL Multiphysics stellt jetzt zur leichteren Übersicht einen Modellbaum bereit. Außerdem wurde bei der Modellierung die neue Gleitgitter-Funktion verwendet.
Kostenfreie CD zur Multiphysik-Modellierung
Kostenfreie CD zur Multiphysik-Modellierung

Kostenfreie CD zur Multiphysik-Simulation

Zur Einführung in die Modellierung mit COMSOL Multiphysics bietet die FEMLAB GmbH eine kostenfreie CD zur Multiphysik-Modellierung an. Sie enthält ein anschauliches Einführungstutorial, umfassend dokumentierte Praxismodelle und bietet einen Überblick über die einzelnen Modellierungsschritte wie

  • Erstellen/Import von Modellgeometrien
  • Modell Navigator
  • Vernetzung
  • Löser
  • Postprozessing

Erhältlich ist die kostenfreie CD unter www.comsol.de/intro oder unter info@comsol.de.

Göttingen, Oktober 2006 Mit einem deutlich erweiterten Funktionsumfang kann die Simulationssoftware COMSOL Multiphysics in der neuen Version 3.3 jetzt in zusätzlichen Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Eine erweiterte Auswahl an vordefinierten multiphysikalischen Kopplungen, die Modellbaum-Ansicht für eine noch leichtere Bedienung, die interaktive Gittererzeugung, das Zusammenführen von Komponenten bei der Modellerstellung, die Unterstützung von CAD-Baugruppen und eine weitgehend automatisierte Auswahl der Löser sind nur einige der wichtigsten Neuerungen. Die integrierte Modelldatenbank ermöglicht die Online-Suche in der MatWeb-Datenbank und kann durch den Import zusätzlicher Materialeigenschaften erweitert werden.

 

Physikalische Eigenschaften schneller und leichter miteinander koppeln

Mit den vordefinierten multiphysikalischen Kopplungen können nicht allein gängige Fragestellungen wie beispielsweise Wechselwirkungen zwischen Fluid und Struktur simuliert werden. Die vordefinierten Kopplungen, die zusammen mit den physikalischen Eigenschaften und Randbedingungen per Menü ausgewählt werden können, erleichtern auch die Simulation von speziellen, hochkomplexen Aufgabenstellungen. Über eine entsprechende Oberfläche lassen sich die Vorgaben leicht an die Modellgeometrie anpassen. Die Auswahl an vordefinierten multiphysikalischen Kopplungen wurde in der neuen Version deutlich erweitert. Hinzugekommen sind unter anderem Kopplungsmöglichkeiten für die Erwärmung durch Mikrowellen, induktive Erwärmung, rotierende Maschinen, Fluid-Wärme-Interaktionen für laminare, nichtisotherme und turbulente Strömungen sowie - wie bereits erwähnt - für Fluid-Struktur-Wechselwirkungen.

Mit der neuen Modellbaum-Ansicht ist die Oberfläche von COMSOL Multiphysics jetzt noch übersichtli-cher geworden. In einem eigenen Fenster werden alle Eigenschaften des gerade bearbeiteten Modells in Form eines Menübaums dargestellt, über den der Anwender Eigenschaften und Einstellungen kontextbezogen abrufen kann. Der Modellbaum ermöglicht den direkten Zugriff auf sämtliche Variablen, Parameter, Konstanten und Ausdrü-cke. Außerdem kann eine Kurzansicht aktiviert werden, in der alle von den Standardvorgaben abweichenden Einstellungen des Benutzers angezeigt werden.

 

Mehr Transparenz bei der Modellberechnung

Nach dem Einrichten des Modells laufen die ersten Schritte zur Auswahl eines geeigneten Lösers vollständig automatisch ab, wobei die zur Berechnung der multiphysikalischen Kopplungen benötigten mathematischen und numerischen Schemata in vollem Umfang berücksichtigt werden. Neu in COMSOL Multiphysics 3.3 ist der PARDISO-Löser, ein paralleler Algorithmus mit gemeinsam genutztem Speicher, der sich insbesondere bei Dual-Core oder Mehrprozessorsystemen als leistungsfähiger direkter Löser z.B. für große elektromagnetische Modelle eignet.

Während der Berechnung können skalare Werte ausgewählter Variablen verfolgt und in Echt-zeit grafisch dargestellt werden. Außerdem kann der Fortschritt der laufenden Berechnungen anhand eines Konvergenzplots am Bildschirm verfolgt werden.

 

Baugruppen und Teile

In CAD-Umgebungen wird zumeist mit Teilen und Baugruppen gearbeitet, die nun in allen Phasen des Modellierungsprozesses von COMSOL Multiphysics auch als separate Teile erkannt werden. So können für einzelne Komponenten z.B. unterschiedliche Materialien definiert werden. Diese Teile und ihre physikalischen Eigenschaften können gekoppelt und dabei wahlweise als fortlaufende Bereiche behandelt oder durch Zuweisen von inneren Rändern (z. B. für den Kontaktwiderstand) unterteilt werden.

Als Ausgangspunkt kann die Komponentenbibliothek dienen, die neben der Geometrie auch Angaben zu den physikalischen Eigenschaften, den Randbedingungen und den Materialeigenschaften der einzelnen Komponenten enthält. Anschließend kann durch Zusammenführen mehrerer Komponenten ein umfangreicheres System, ein Prozess oder eine Baugruppe erstellt werden, wobei die Einstellungen der einzelnen Komponenten erhalten bleiben. Diese Vorgehensweise bietet sich vor allem dann an, wenn mehrere Modelle untersucht werden sollen, die sich nur in einzelnen Teilen oder Bereichen voneinander unterscheiden.

 

Interaktive Netzgenerierung

Mit der neuen Umgebung zur interaktiven Netzgenerierung können Netze lokal für jedes ein-zelne Teil oder Teilgebiete des Modells erzeugt werden. So können Netze schrittweise erzeugt werden, indem die einzelnen Vorgänge nur auf bestimmte Gebiete angewendet werden. Beispielsweise kann zuerst ein Netz für die Randbereiche erstellt und anschließend die einzelnen Teilgebiete bearbeitet werden. Zudem besteht die Möglichkeit, für die einzelnen Gebiete eines Geometrieobjekts unterschiedliche Verfahren der Netzerzeugung zu verwenden. Dieses hohe Maß an Flexibilität ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn ein Netz an physikalische Gegebenheiten eines Teilgebietes angepasst werden muss, die in anderen Teilgebieten nicht vorliegen, oder wenn sich die Geometrie eines Teilgebietes stark von der des übrigen Modells unterscheidet. Die interaktive Netzerzeugung setzt keine Übereinstimmung der Knotenpunkte an den Rändern der verschiedenen Teilgebiete voraus; die Verbindungen werden vielmehr auf mathematischem Weg anhand des numerischen Schemas hergestellt.

Mit Gleitnetzen (Sweep Mesher) als vollständig integrierter Zusatzfunktion der interaktiven Gittererzeugung können Prismen- und sechsflächige Netze erzeugt werden.

Materialbibliothek

COMSOL Multiphysics wird mit einer integrierten Datenbank mit etwa 15.000 Eigenschaften von über 1.400 Materialien ausgeliefert. Durch den Datenimport von MatWeb (www.matweb.com) lässt sich diese Materialbibliothek zusätzlich erweitern. Die Online-Datenbank MatWeb enthält über 59.000 Datenblätter mit Materialeigenschaften von thermoplastischen und elastomeren Kunst-stoffen, Metallen und anderen technischen Werkstoffen.

Die COMSOL Produktlinie

COMSOL Multiphysics ist eines der führenden wissenschaftlichen Softwarepakete für die Modellierung von physikalischen oder chemischen Prozessen. Seine besondere Stärke ist die Multiphysik, also die Kopplung und Berechnung verschiedener Phänomene innerhalb eines Modells. Für verschiedene Anwendungsbereiche sind Zusatzmodule erhältlich. Im COMSOL Reaction Engineering Lab können durch einfache Eingabe chemischer Formeln kinetische und thermodynamische Analysen vorgenommen werden. Das gesamte Soft-warepaket ist erhältlich für Windows, Linux, Solaris und für Macintosh. Weitere Informatio-nen finden Sie unter www.comsol.de oder www.comsol.com.

 

COMSOL AB und FEMLAB GmbH

COMSOL AB wurde 1986 in Stockholm, Schweden, gegründet und hat eigene Niederlassungen in Norwegen, Finnland, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, den Niederlanden, in der Schweiz und in den USA. Die FEMLAB GmbH wurde im Jahr 2001 gegründet und betreut die Kunden in Deutschland und Österreich. COMSOL und FEMLAB sind eingetragene Marken von COMSOL AB. COMSOL Multiphysics und COMSOL Reaction Engineering Lab sind Marken von COMSOL AB. Alle anderen Produkt- und Handelsbezeichnungen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Eigentümer.