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FEMLAB 3 jetzt auch für Macintosh


Neben den Plattformen Windows, Linux, Solaris und HP-UX ist die Simulationssoftware Femlab nun auch für den Apple OSX, v 10.3 Panther erhältlich. Ab sofort können auch Macintosh-Nutzer von der Schnelligkeit und Speichereffizienz der neuen FEMLAB 3 Version profitieren und ihre Modelle mit Nutzern anderer Plattformen austauschen.

Mit Femlab können alle physikalischen Phänomene simuliert werden, die sich durch partielle Differentialgleichungen beschreiben lassen. Also zum Beispiel elektromagnetische Felder, Wärmegleichungen, Strömungs-, oder strukturmechanische Eigenschaften. In 1D, 2D oder 3D bietet Femlab ideale Möglichkeiten, numerische Simulationen auf Basis der Finite-Elemente-Methode durchzuführen.


FEMLAB 3 ist die erste eigenständige wissenschaftliche Software für den Macintosh, die auch multiphysikalische Phänomene simulieren kann. "Viele unserer Kunden haben FEMLAB auf dem Mac bereits als Zusatztool für Matlab genutzt", sagt Bernt Nilsson, Marketingleiter bei Comsol AB, Stockholm. "Ab sofort können sie auch alle Vorteile der neuen Standalone Version nutzen."

Die neue Version 3 von FEMLAB, die zu Beginn des Jahres eingeführt wurde, ist in C++ und Java programmiert und dadurch im Vergleich zur Vorgängerversion deutlich schneller und speichereffizienter. Ausserdem kann FEMLAB nun wahlweise als eigenständiges Programm oder in der Kombination mit Matlab betrieben werden. In der ab April erhältlichen Release 3.0a wurden Speichereffizienz und Rechengeschwindigkeit noch weiter gesteigert. Das ist vor allem für komplexe Berechnungen vorteilhaft, wie z.B. grosse 3D Navier-Stokes-Modelle, für Strömungssimulationen.

 

Modellaustausch zwischen verschiedenen Plattformen

"Die Wahl der plattformunabhängigen Java- und C++-Programmierung hat es erleichtert, FEMLAB 3 auch für den Macintosh bereitzustellen. Wir haben FEMLAB völlig in die Macintosh Benutzeroberfläche implementieren können", erklärt Johan Linde, Leiter der Macintoshentwicklung bei Comsol. Aufgrund der Plattform-Kompatibilität können die Modelle nun zwischen den verschiedenen Plattformen leicht ausgetauscht werden.

 

Hochleistungsberechnungen

Egal auf welcher Plattform - FEMLAB 3.0a ist für die Hochleistungs-Modellierung entwickelt worden. Dazu Prof. Bruce Finlayson
von der University of Washington/Seattle: "Ich habe eine lineare 3D-Aufgabe mit 267,293 Freiheitsgraden gerechnet: eine konvektive Diffusionsgleichung in der die Geschwindigkeit gegeben ist. Ich war sehr beeindruckt von der Berechnungsdauer von nur 87 Sekunden. Denn die Lösung dieses Problems mit der Vorgängerversion erforderte noch sehr viele Iterationsschritte. Mit der neuen Version läuft die Berechnung jetzt jedoch reibungslos."

 

Vergleichende Benchmark Tests

Um die neue Version FEMLAB 3.0a auf verschiedenen Plattformen zu testen, wurden eine Reihe von verschiedenen Modellen verwendet. Der Test misst die CPU Zeit von dem Zeitpunkt, an dem das Modell die vorgeschriebene Lösung erreicht.

Beispielmodell Freiheitsgrade Lösungszeit, PC* Lösungszeit, Mac*
Chemical engineering 83,363 2 min 45 s 2 min 31 s
Stuctural mechanics 39,300 4 min 15 s 2 min 8 s
Electromagnetics - Wave Propagation 24,666 5 min 46 s 4 min 51 s
* Verwendet wurden: Macintosh G5 mit einem 2 Ghz Power PC Prozessor und ein HP nx 7000 PC mit einem 1,5 GHz Pentium M Prozessor

 

Systemvoraussetzungen

FEMLAB 3.0a läuft unter Mac OS X v 10.3 Panther, Windows Me/98/2000/NT 4.0/XP, ausserdem auf Linux, Solaris and HP-UX. Minimale Systemkonfiguration ist ein G4 oder Pentium 2 Prozessor, 256 MB RAM (512 MB empfohlen) und eine OpenGL-kompatible Grafikkarte.

 

FEMLAB GmbH

Die FEMLAB GmbH ist die deutsche Niederlassung von COMSOL AB (Stockholm) und seit 2001 auf dem deutschen Markt aktiv. Die Simulationssoftware Femlab wurde von COMSOL AB selbst entwickelt. ©FEMLAB ist eingetragenes Warenzeichen von COMSOL AB. MATLAB ist eingetragenes Warenzeichen von The MathWorks, Inc.