Press Release

FEMLAB GmbH
Berliner Str. 4
37073 Göttingen
Tel:+49(0)551 – 52 11 720
Fax: +49(0)551 – 52 11 810
info@comsol.de
www.comsol.de

 

 

PRESSEMITTEILUNG
Göttingen, im Januar 2002

 

FEMLAB 2.2

 

FEMLAB ist eine Finite-Elemente-Software, die in erster Linie wegen ihrer
Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität sowohl in der akademischen als auch in der
industriellen Forschung genutzt wird. In FEMLAB kann eine große Anzahl
verschiedener Typen von partiellen Differentialgleichungen implementiert werden; es
können lineare und nichtlineare, stationäre und zeitabhängige sowie Eigenwertprobleme
gelöst werden. Dafür stehen direkte, iterative, Multigrid- sowie adaptive Solver zur
Verfügung. Daraus ergeben sich Einsatzmöglichkeiten für ein großes Spektrum von
Anwendungsgebieten, wie z.B.

 

• Photonik und Optoelektronik
• Elektromagnetik
• Chemietechnologie
• Brennstoffzellentechnologie
• Strukturmechanik
• Wärmetransport
• Strömungmechanik


Für spezielle Aufgabenstellungen stehen außerdem Zusatzmodule für
Chemietechnologie, Strukturmechanik und Elektromagnetik zur Verfügung.
Erweiterte Multiphysik-Fähigkeiten und neue Elementbibliothek
Mit FEMLAB 2.2 können Darstellungen in 0D, 1D, 2D und 3D in einem einzigen
Modell gekoppelt werden. Gleichzeitig können Prozesse in separaten Geometrien und
Koordinatensystemen bearbeitet und durch algebraische oder differentielle
Randbedingungen miteinander kombiniert und gemeinsam in einem Gesamtmodell
dargestellt werden.


FEMLAB in der Version 2.2 beinhaltet eine neue Elementbibliothek, die aus Finiten
Elementen mit Ansatzfunktionen erster bis vierter Ordnung besteht. Damit gestattet
FEMLAB als bislang einzige Software auf dem Markt, mathematische Probleme in der
sogenannten „schwachen“ Formulierung zu definieren. So können nun z.B. Strömungen
oder Kräfte entlang von Grenzflächen exakt berechnet oder Punktquellen simuliert
werden.


Die Standardeinstellungen erleichtern es, die passenden Elemente für die einzelnen
Modelle zu finden. Ebenso ist es möglich, neue Elemente für spezifische Probleme
schnell und einfach frei zu definieren.
Neue Vorkonditionierer und Solver


Mit der neuen Version von FEMLAB können umfangreiche 3D-Modelle wesentlich
schneller berechnet werden. Neu entwickelte Tools zur Optimierung der Solver zur
Berechnung der partiellen Differentialgleichungen machen dies möglich.

Verbessertes Postprocessing
FEMLAB 2.2 ermöglicht die Darstellung der Daten auf beliebig definierten Profilen
bzw. Querschnitten als Funktion von Ort und Zeit. So lässt sich eine Funktion als Plot
entlang einer beliebigen Linie dartstellen.Die neuen Features können auch mit den
Zusatzmodulen genutzt werden.
Neues 3D-Elektromagnetik-Modul
Neu in der Version 2.2 von FEMLAB ist das wesentlich erweiterte 3D-Elektromagnetik
Modul für die vollständige Behandlung der Maxwellschen Gleichungen (statische,
quasi-statische und Wellenphänomene). Es eignet sich z.B. für die Modellierung von
Wellenausbreitungen in Antennen und photonischen Bauelementen oder
elektromagnetischen Phänomenen in Mikrochips, elektrischen Motoren und in der
Geophysik.
Verbesserter Geometrieimport
Neben Autocad-Dateien im DXF-Format in 2D können ab der Version 2.2 auch 3DGeometrien
im IGES-Format importiert werden. So können auch umfangreiche
Modelle, die mit mit speziellen CAD-Programmen erstellt wurden, weiterbearbeitet
werden.
Verbesserte Dokumentation
Die Handbücher wurden für FEMLAB 2.2 völlig neu konzipiert. Sie erhalten deutlich
mehr Beispiele und die Kapitel für die mathematischen Grundlagen wurden wesentlich
erweitert, so dass sie auch als Lehrbuch geeignet sind. Außerdem ist eine Liste der
häufigsten Fehlermeldungen und Tipps zur Abhilfe enthalten.
Systemvoraussetzungen
Betriebsysteme: Windows9x, ME, NT4, 2000, XP sowie Macintosh 7.1 oder höher,
sowie diverse Unix/Linux Plattformen (Solaris, AIX, Digital Unix, HP-UX, IRIX)
MATLAB: Version 5.3 oder 6.x (5.2.1 für Macintosh)
Arbeitsspeicher: 128 MB für 2D, 256 MB oder mehr für 3D
Grafikkarte: 16-bit-Farben
FEMLAB GmbH
Die Femlab GmbH ist die deutsche Niederlassung von COMSOL AB (Stockholm), dem
Hersteller von FEMLAB, und seit dem 1.1.2001 auf dem deutschen Markt aktiv.
Außerdem beliefert sie Kunden in Österreich, der deutschsprachigen Schweiz und in
Liechtenstein.