FEMLAB GmbH
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37073 Göttingen
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Neu ab April 2001:
FEMLAB 2.1 und das Chemical Engineering Modul
Göttingen, im April 2001, Ab 17. April 2001 wird eine neue und erweiterte Version von FEMLAB erhältlich sein. Neben einer allgemein verbesserten Funktionalität verfügt FEMLAB 2.1 zugleich über ein neues Anwendungsmodul - das Chemical Engineering Modul.
FEMLAB basiert auf der bewährten Methode der Finiten Elemente und zeichnet sich vor allem durch seine große Flexibilität bei der Simulation von physikalischen Phänomenen und Prozessen in Wissenschaft und Technik aus. Dabei können ein-, zwei- oder auch dreidimensionale Modellierungen durchgeführt werden.
Im März 2001 wurde FEMLAB mit der Silbermedaille der "NASA Tech Briefs" als "Produkt des Jahres 2000" ausgezeichnet.
Modernster numerischer Solver für Differential-algebraische Gleichungen (DAE) in FEMLAB 2.1
Völlig neu in FEMLAB 2.1 ist der Solver DASPK 2.1 für DAEs, den Prof. Linda Petzold und Dr. Shengtai Li (University of Santa Barbara, California) implementiert haben. Er ermöglicht eine schnelle und zuverlässige numerische Methode für die Berechnung von Problemen, in denen Lösungskomponenten von sehr unterschiedlichen Zeiteinheiten abhängen und löst sogar kombinierte dynamische und stationäre Multiphysik-Probleme. Daher ist der neue DASKP 2.0-Solver besonders geeignet für Applikationen wie z.B. allgemeine Multiphysik, chemische Reaktionen oder elektromagnetische Phänomene.Der neue FEMLAB-Solver ist direkt über die grafische Benutzeroberfläche verfügbar. Darüber hinaus ist DASKP 2.0 vollständig kompatibel mit MATLAB 6, so dass er auch für numerische Berechnungen in MATLAB-Programmen verwendet werden kann.
Umfangreiche Postprocessing-Möglichkeiten jetzt direkt in der graphischen Benutzeroberfläche
Eine weitere entscheidende Verbesserung von FEMLAB 2.1 ist jetzt direkt in die graphische Benutzeroberfläche eingebunden: FEMLAB 2.1 unterstützt neuerdings die Berechnung von Flächen- und Randintegralen über bzw. entlang von Gebieten und zwar jetzt aus der graphischen Benutzeroberfläche heraus. Solche numerischen Integrationen werden in vielen Situationen benutzt, z.B. für die Berechnung von Strömungsverhältnissen oder von mechanischen Kräften. In FEMLAB 2.1 kann man dafür entweder auf bereits vordefinierte Variablen zurückgreifen, oder auch eigene Parameter für die Integration eingeben.Weitere neue Funktionen in FEMLAB 2.1 sind die assoziative Geometrie bei 3D-Modellierungen (d.h., die bereits eingegebenen Parameter bleiben bei Veränderung der Geometrie erhalten) und - für MATLAB 6-Anwender - Visualisierungsmöglichkeiten wie z.B. Transparenz, die es ermöglicht, durch die Oberfläche in die Objekte hinein zu sehen. Darüber hinaus erleichtert der FlexLM-Lizenzmanager den Einsatz von FEMLAB in Netzwerken.
Das neue Chemical Engineering Module für die Modellierung von zahlreichen Phänomenen aus der chemischen Reaktionskinetik
Forschung und Entwicklung in der Chemietechnologie erfordert häufig die Untersuchung von verschiedenen, miteinander gekoppelten Phänomenen. Ein Beispiel hierfür ist die Leistung eines Reaktors, die in vielen Fällen von der Temperatur- und Konzentrationsverteilung im Innern bestimmt wird. Für die Simulation eines solchen Systems benötigt man die Kopplung von Massen-, Wärme- und Impulsbilanz in Verbindung mit chemischen Reaktionen. Das Chemical Engineering Module erlaubt dem Anwender, innerhalb eines Systems Transportphänomene mit chemischer Reaktionskinetik beliebig zu koppeln. Das Modul umfasst vordefinierte Gleichungen für die verallgemeinerte Impulsbilanz wie die Navier-Stokes-Gleichung, Darcy´s Gesetz und die Brinkmann´sche Gleichung für den Fluss durch poröse Medien. Außerdem enthält es vordefinierte Gleichungen für Energie- und Massenbilanz, die leicht mit den oben erwähnten Impulsbilanzen gekoppelt werden können. Außerdem enthält das Chemical Engineering Modul u.a. fertige Beispiele aus den Gebieten der chemischen und elektrochemischen Reaktionstechnik, der Strömungsdynamik in Reaktoren.Die Modellierungen selbst werden in der bewährten graphischen Benutzeroberfläche von FEMLAB durchgeführt, wobei diese im Chemical Engineering Module den Anforderungen des Chemieingenieurs angepasst ist.
Systemvoraussetzungen
FEMLAB 2.1 und das Chemical Engineering Module werden unter Windows 95/98/2000/ME, NT 4.0, Macintosh System 7.1 oder höher und Versionen für Solaris, Linux, AIX, HP-UX, COMPAQ Tru64 UNIX und IRIX betrieben. Voraussetzung ist, dass MATLAB 5.3.1 oder 6.0 installiert ist (5.2.1 für Macintosh). Als Hardwarekonfiguration werden 128 MB RAM für 2D-Modellierungen, 256 MB RAM für 3D-Modellierungen und eine 16-bit-Grafikkarte empfohlen.
Preise und Verfügbarkeit
FEMLAB 2.1 und das Chemical Engineering Module sind ab dem 17. April 2001 verfügbar. Eine Einzelplatzlizenz für FEMLAB unter Windows kostet 9.995,- DM zzgl. Mwst., das Chemical Engineering Modul kostet 3.995,- DM zzgl. Mwst. Zum gleichen Preis sind darüber hinaus Module für Strukturmechanik (Structural Mechanics Module) und Elektromagnetik (Electromagnetics Module) erhältlich. Die Software ist auch als Netzwerklizenz für alle Betriebssysteme erhältlich. Universitäten und Forschungseinrichtungen erhalten Rabatte.
FEMLAB - Hintergrundinformationen
FEMLAB ist eine Simulations- und Analyse-Software für die Modellierung von Phänomenen aus Wissenschaft und Technik und kann in seiner neuen Version 2.1 praktisch alle Phänomene modellieren, die durch partielle Differentialgleichungen beschrieben werden können. Dazu gehören u.a. Wärmeleitung und -transport, Strömungsmechanik, Elektromagnetik und Strukturmechanik. Insbesondere ermöglicht FEMLAB die simultane Modellierung von miteinander gekoppelten Phänomenen aus verschiedenen Teilgebieten der Physik - sogenannte Multi-Physik.Leicht zu bedienen
FEMLAB ermöglicht es dem Benutzer, durch die einfach zu bedienende Benutzeroberfläche auf die volle Rechenleistung zuzugreifen, um auch sehr komplexe Probleme zu lösen. Es müssen keine langen mathematischen Gleichungen eingegeben werden, sondern lediglich die Modellgeometrie. Zudem lassen sich Geometriedateien im DXF-Format importieren, die in gängigen CAD-Programmen wie AutoCAD oder CATIA erstellt wurden.
Zur Unterstützung bei der Entwicklung von eigenen Anwendungen wird FEMLAB mit einer umfangreichen Modellbibliothek ausgeliefert, in der bereits fertig durchgerechnete Beispiele für eine große Anzahl von Modellen aus zahlreichen Anwendungsbereichen enthalten sind. Somit müssen FEMLAB-Anwender keine tiefgreifenden Kenntnisse von Mathematik oder numerischer Analysis haben. Viele Modelle können einfach durch die Beschreibung der physikalischen Größen, anstatt durch die Formulierung der meist komplizierten mathematischen Gleichungen beschrieben werden. Die Beschäftigung mit diesen Modellen ist auch hervorragend als Lernhilfe geeignet, um anschließend die Möglichkeiten von FEMLAB auf den verschiedensten Anwendungsgebieten voll ausschöpfen zu können.
Offen und erweiterbar
Der Nutzer kann durch einfache Programmierung in der MATLAB M-Sprache die Fähigkeiten von FEMLAB noch erweitern: Er kann den Modellierungsvorgang an jeder beliebigen Stelle anhalten, die Fortschritte und die Methodik auswerten und entweder standardmäßig oder mit einem neuen Modellierungsansatz fortfahren. Diese Kombination von leicht verständlicher Modellierung, einfacher Handhabung und schneller Anpassung machen FEMLAB zu einem Tool, das sowohl für komplexe Berechnungen, als auch für schnelle Übersichtsmodellierungen in gleicher Weise hervorragend geeignet ist.
Mathematische Grundlagen
Die mathematischen Grundlagen von FEMLAB basieren auf einem System partieller Differentialgleichungen, also einer mathematischen Beschreibung von den auf den Naturgesetzen beruhenden physikalischen Phänomenen. Jeder Nutzer, der als Experte auf seinem Gebiet seine Simulation auf der Basis partieller Differentialgleichungen aufstellen kann, ist damit in der Lage, jeweils seine eigenen Modellierungen durch geeignete Erweiterungen der verwendeten Gleichungssysteme zu komplettieren.
Kompatibilität
FEMLAB wird auf der Grundlage von MATLAB betrieben, dem heutigen Industriestandard für wissenschaftlich-technische Anwendungen, entwickelt von The MathWorks Inc (Natick, MA). Dies ermöglicht dem Nutzer, seine Modelle, Simulationen und Analysen mit einer großen Anzahl von weiteren Anwendungen aus Wissenschaft und Technik zu kombinieren.
FEMLAB ist ein eingetragenes Warenzeichen von COMSOL AB. MATLAB ist ein eingetragenes Warenzeichen von The Math Works Inc. Andere Produktnamen sind eingetragene Warenzeichen von ihren jeweiligen Inhabern.
Über COMSOL
Die deutsche Niederlassung von COMSOL AB hat die Anschrift:-
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Internet: www.comsol.de, www.femlab.com
Der Hauptsitz von COMSOL AB befindet sich in Stockholm/Schweden. Die Firma befindet sich in privater Hand und wurde 1986 von Svante Littmarck and Farhad Saeidi ursprünglich gegründet, um - bis heute - die Mathematik-Software (MATLAB) des amerikanischen Herstellers The MathWorks Inc. (Natick, MA) in den skandinavischen Ländern zu vertreiben. 1992 begann COMSOL AB mit der Entwicklung und 1995 mit dem Vertrieb der PDE Toolbox für MATLAB. Erst 1998 brachte die Firma FEMLAB auf den Markt, ein auf MATLAB basierendes Programm für die Modellierung komplexer Probleme auf der Basis partieller Differentialgleichungen.
COMSOL AB hat Niederlassungen in Finnland, Dänemark, Norwegen, den USA und seit Anfang des Jahres 2000 auch in Deutschland.

