Fatigue Module

Zur spannungs- und dehnungsbasierten Ermüdungsanalysen im nieder- und hochzyklischen Bereich (LCF und HCF)

Fatigue Module

Niederzyklische Ermüdung durch plastische Verformung in der Nähe einer Bohrung. Abgebildet ist der Logarithmus der Lebensdauer in Abhängigkeit der Anzahl der Zyklen zusammen mit einer Spannungs-Dehnungs-Kurve für die ersten Lastzyklen.

Ermüdungsanalyse für viele verschiedene Strukturen und Anwendungen

Wenn Strukturen wiederholten Be- und Entlastungen ausgesetzt sind, können sie aufgrund von Materialermüdung bereits bei Lasten unter der statischen Lastgrenze versagen. Virtuelle Ermüdungsanalysen werden in der COMSOL Multiphysics-Umgebung mit dem Fatigue Module, ein Zusatzmodul des Structural Mechanics Module, ausgeführt. Mit den spannungs- und dehnungsbasierten Methoden mit kritischer Ebene können Sie die nieder- und hochzyklische Ermüdung auswerten. Bei Anwendungen mit nichtlinearen Materialien können Sie energiebasierte Methoden oder Modelle des Typs Coffin-Manson verwenden, um thermische Ermüdung zu simulieren. Wenn Sie mit variablen Lasten zu tun haben, können Sie aus dem Lastverlauf und der Ermüdungsgrenze eine kumulierte Schadensanalyse berechnen. Ein Ermüdungslastzyklus kann für Volumenkörper, Platten, Wandungen, mehrere Körper, Anwendungen mit thermischen Spannungen und Verformungen und sogar für piezoelektrische Geräte simuliert werden. Um die Recheneffizienz bei Ermüdung unter der Oberfläche oder auf Oberflächen initiiert zu verbessern, kann eine Ermüdungsauswertung in Gebieten, auf Rändern, Linien und in Punkten durchgeführt werden.

Spannungs- und dehnungsbasierte Modelle mit kritischer Ebene

Modelle mit kritischer Ebene suchen nach einer Ebene, die besonders anfällig für Rissbildung und Rissausbreitung und daher ein ermüdungskritischer Bereich ist. Diese Modelle sind im Fatigue Module sowohl für spannungs- als auch dehnungsbasierte Ansätze verfügbar. Im Bereich der hochzyklischen Ermüdung mit sehr geringer Plastizität werden in der Regel spannungsbasierte Modelle verwendet. Im Fatigue Module werden sie nach den Findley-, Normalspannungs- und Matake-Kriterien berechnet. Diese ermitteln die Ermüdungsausnutzung, die dann mit der Ermüdungsgrenze verglichen wird.

Dehnungsbasierte Modelle werten beim Definieren einer kritischen Ebene Dehnungen oder Kombinationen aus Spannung und Dehnung aus. Nachdem die kritische Ebene identifiziert wurde, wird die Anzahl der Zyklen bis zum Versagen prognostiziert. Das Fatigue Module enthält die Modelle Smith-Watson-Topper (SWT), Fatemi-Socie und Wang-Brown. Diese Modelle werden in der Regel für niederzyklische Ermüdung mit großen Dehnungen verwendet. Zur Verfügung stehen auch die Neuber-Regel und die Hoffmann-Seeger-Methode, mit denen Sie die Auswirkung der Plastizität in einer schnellen linear-elastischen Simulation näherungsweise berechnen können. Bei Verwendung des Nonlinear Structural Materials Module ist es außerdem möglich, einen vollständigen elastoplastischen Ermüdungszyklus zu berücksichtigen.

Thermal Fatigue of a Surface Mount Resistor

High-Cycle Fatigue Analysis of a Cylindrical Test Specimen

Submodeling of Thermal Fatigue in a Ball Grid Array

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Structural and Fatigue Analyses of a Shaft with a Fillet

Random Load Fatigue in a Frame with a Cutout

Notch Approximation to Low Cycle Fatigue Analyis of Cylinder with a Hole

Low-Cycle Fatigue Analysis of Cylinder with a Hole

Cycle Counting in Fatigue Analysis - Benchmark